Hors limite, die Zeichnung in der Sammlung des Frac
Austellung

Hors limite, die Zeichnung in der Sammlung des Frac

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Die Ausstellung bietet einen anderen Blick auf die Zeichnung mit Werken, die zum Teil über ihre strikte Definition als Werk auf Papier hinausgehen. Hier wagt sich die Zeichnung in den Raum, wird zur Bewegung, zum Volumen, flirtet mit der Malerei, dem Video oder der Fotografie und entfaltet sich in Installationen neben Werken, die eher ihrer ursprünglichen Definition entsprechen.

Die Sammlung des Frac umfasst heute fast 900 Werke, von denen ein großer Teil Zeichnungen im traditionellen Sinne des Wortes sind, d. h. die Darstellung einer realen oder imaginären, figurativen oder abstrakten Form mit grafischen Mitteln auf einem zweidimensionalen Träger, meist einem Blatt Papier. Aber lässt sich die Zeichnung auf diese einfache Definition reduzieren? Kann sie über diese Grenzen hinausgehen?

Die Künstler der Arte Povera und der Land Art hatten diese Frage bereits in den 1960er Jahren bejaht und damit den Weg für eine Zeichenpraxis geebnet, die sich von den Fesseln der Klassifizierung befreit hatte, und zwar entgegen dieser musealen Kategorisierung, aber auch entgegen den Theorien, die in den 1940er und 1950er Jahren von dem Kritiker Clément Greenberg entwickelt wurden, der die Besonderheit und Selbstreflexivität jedes Mediums radikal befürwortete.

In der Ausstellung wagt sich die Zeichnung in den Raum, wird zur Bewegung, zum Volumen, flirtet mit Malerei, Video oder Fotografie und entfaltet sich in Installationen neben Werken, die eher ihrer ursprünglichen Definition entsprechen. Das Ganze steht in einem Dialog, der die Begriffe stumme Musik, Reinheit, Wellen und Vibrationen, Landschaft, Ökologie und Biodiversität, populäre Referenzen und Humor, Pläne, Skizzen, Entwürfe und vorbereitende Zeichnungen und schließlich performative und performative Zeichnungen durchläuft.

Durch das Prisma der Zeichnung im weitesten Sinne des Wortes bietet die Ausstellung Hors-limite so den Durchgang durch eine Sammlung, die selbst die Porosität der künstlerischen Disziplinen hinterfragt.
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Mit Werken von Silvia Bächli, Neal Beggs, Julien Berthier, Marie Bourget, Robert Breer, Gérard Collin-Thiébaut, Philippe Decrauzat, Lise Duclaux, Vincent Dulom, Latifa Echakhch, ERNEST T., Sylvie Fanchon, Esther Ferrer, Tom Johnson, Zilvinas Kempinas, Kengo Kuma, Laura Lamiel, Micha Laury, Bertrand Lavier, Louise Lawler, Jean Le Gac, Rainier Lericolais, Angelica Mesiti, Max Neuhaus, Jean-Christophe Norman, Katie Paterson, Laurent Tixador, Olivier Vadrot, Jacques Vieille und Lois Weinberger.

Kuratiert von: Sylvie Zavatta, Direktorin des Frac

Hors limite, die Zeichnung in der Sammlung des Frac
Frac Franche-Comté
12 Avenue Arthur Gaulard
25000 BESANCON
Preise & Öffnungszeiten

Vom 22/03/26 am 24/05/26

Ausstellung vom 22. März bis 24. Mai 2026

  • Normalpreis (Reservierung erforderlich) : 5€
  • Ermäßigter Satz : 3€
  • Kostenfrei (unter 18 Jahren, Studenten, Arbeitssuchende und Menschen mit Behinderungen... jeden Sonntag)

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